Mit dem Ziel Kunden zukünftig einfacher neue Kreditkarten sowie mobile Zahlungsmöglichkeiten anbieten zu können, holt der Kreditkartenanbieter Mastercard jetzt das junge Berliner Fintech-Unternehmen, die Solarisbank, ins Boot.
Der Jungspund sorgt für die Technik …
Das junge Fintech-Unternehmen mit eigner Banklizenz hat sich darauf spezialisiert, Onlinehändlern Bankdienstleistungen zu verkaufen. Die Technik liegt im Aufgabenbereich des Fintechs, so ist der Plan für die Kooperation. Die Solarisbank soll Banking-Bausteine entwickeln, zunächst nur für das neue Produkt Debit Mastercard, eine Mischung aus traditioneller Bankkarte und Kreditkarte. Erweitert wird das Angebot im laufe der kommenden Monate durch so genannte Wallet-Lösungen.
… der alte Hase für die Expertise
Die Solarisbank trägt mit frischen Ideen und neuen technischen Standards zur Zusammenarbeit bei. Das Startup profitiert im Gegenzug von der Expertise und der gefestigten Marktposition des Unternehmens. Von der fruchtbaren Zusammenarbeit ist auch Andreas Spengel, Vice Präsident von Mastercard, überzeugt: „Für uns ist es sehr spannend, mit einem jungen und visionären Banking-Unternehmen gemeinsam innovative digitale Lösungen zu entwickeln.“ Wichtig ist Marko Wenthin, Vorstandsmitglied der Solarisbank, dabei Folgendes: „… die gemeinsame Weiterentwicklung von Banking-Technologien mit der Expertise von Mastercard.“
Mastercard beschert dem jungen Startup den Zugang zur eigenen Infrastruktur in rund 210 Ländern, und einen Endkundenstamm in Millionenhöhe. Die Vision vom grenzenlosen Zahlungsverkehr beschränkt sich dabei keineswegs nur auf die übliche Kartenzahlung.
„Transaktionen wie beispielsweise Zahlungen werden in Zukunft komplett über Smartphones, Wearables oder das Internet der Dinge funktionieren – die klassische Plastikkarte ist hier nur der Ausgangspunkt“, so Wenthin.
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